Fachgruppe Bergsteigen

Kontakt: Michael Hollstein, Am Haferkamp 20, 40589 Düsseldorf

 

Bergwandern 2012 im Socatal (Slowenien)

4. bis 18. August 2012

Der Eingang des Triglav NationalparksDie slowenischen Ostalpen und der Triglav Nationalpark sind diesmal unser Ziel. Unsere Unterkunft befindet sich in Trenta am Oberlauf der Soca. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Besucherzentrum des Triglav Nationalparks und das Alpinum Juliana.

Der Triglav Nationalpark Triglav (slowenisch: Triglavski narodni park) ist der einzige Nationalpark Sloweniens. Er liegt in den Julischen Alpen im Nordwesten Sloweniens, an der Grenze zu Italien und Österreich, und hat eine Größe von 83.807 ha. Im SocatalIm Jahr 1924 wurde zunächst ein 1.400 ha großes Tal als „Alpiner Schutzpark“ ausgewiesen, das 1961 etwas vergrößert wurde und den Namen Nationalpark bekam. Seit 1981 gibt es den Nationalpark in der heutigen Größe und Form.

Im Nationalpark liegen zahlreiche Gletscherseen, an Gesteinsarten dominiert Kalkstein. Die Fauna des Nationalparks ist artenreich. Neben den üblichen Alpenwildtieren wie Steinbock, Gämse, Rothirsch und Auerhahn durchstreifen gelegentlich Braunbären das Gebiet, auch Luchse leben dort. Von den zahlreichen endemischen Arten ist die Marmorataforelle besonders zu erwähnen. Bekannte Pflanzenarten des Triglav-Nationalparks sind die Zojs-Glockenblume, das rote Dolomiten-Fingerkraut und das Edelweiß.

Der TriglavÜber einen Klettersteig könnte der höchste Berg Sloweniens, der Triglav (2863 m) bestiegen werden. Der Name dieses Bergs bedeutet so viel wie „Dreihaupt“ oder „Dreikopf“. Einer Legende nach thronte auf dem Berg eine alte slawische Gottheit, der dreiköpfige Triglaw, der mit einem Kopf den Himmel, mit dem zweiten die Erde beherrscht und seinen dritten Kopf dem unterirdischen Reich zuneigt. Andere meinen, dass sich der Name aus der Form des Berges ableitet (drei Gipfel wurden mit drei Köpfen assoziiert).

2-Tages-Hochtouren mit einer Hüttenübernachtung können auch wieder durchgeführt werden.

Im SocatalAnsonsten ist das Socatal von der Quelle bis zum Städtchen Bovec sehr eindrucksvoll. Der Fluss ist kristallklar und durch das kalkhaltige Gestein türkisblau. Wenn die Soca die Grenze nach Italien überschreitet, ändert sie ihren Namen in Isonzo. Durch die Isonzo-Schlacht des 1. Weltkrieges hat der Fluss eine zweifelhafte Berühmtheit erlangt. Jetzt gibt es einen "Friedenspfad", der einige Gedenkstätten verbindet.

Unser Motto lautet wie immer: "Jeder kann - keiner muss!", das heißt, die Entscheidung, wer an welcher Wanderung teilnimmt, ist jedem selbst überlassen. Für die Teilnahme an den Touren wird Schwindelfreiheit und Trittsicherheit vorausgesetzt, sowie Kondition für anspruchsvolle Bergwanderungen mit einer 5- bis 8-stündigen Dauer.

Der Teilnehmerbeitrag für die Tour beträgt 590,- Euro, Nichtmitglieder der NaturFreunde zahlen 35,- Euro mehr. Auf Wunsch stehen auch Einzelzimmer (Zuschlag 8,- Euro pro Tag) zur Verfügung.

Im Teilnehmerbeitrag sind enthalten:

Das A-la-carte-Abendessen im Gasthof ist nicht im Preis enthalten.

Die Anreise erfolgt auf eigene Faust, auf Wunsch kann eine gemeinsame Anreise per Bahn (Nachtzug nach München) organisiert werden.

Die Mindest-Teilnehmerzahl beträgt 6 Personen, die maximale Teilnehmerzahl 10 Personen.

Weitere Informationen sowie Anmeldung bei Michael Hollstein (s.o.), der auch die Tour leitet.

 

Trainingswanderungen

Zur Vorbereitung auf die Bergwanderurlaube werden Trainingswanderungen angeboten - zum Kennenlernen, zum Einlaufen der Schuhe, zum Aufwachen aus dem Winterschlaf etc. An diesen Wanderungen kann natürlich jeder teilnehmen, auch wenn er nicht an den Touren im Sommer teilnimmt. Zu den Trainingswanderungen werden Teleskopstöcke empfohlen. Auch im Jahr 2012 wird es wieder Trainingswanderungen geben.

 

Nachtreffen

Ein Nachtreffen zur Bergwanderfreizeit 2011 findet am 27.10. um 19.30 Uhr im Naturfreundehaus Gerresheim statt, gemeinsam mit der Fachgruppe Radtouristik. Jeder bringt bitte eine Kleinigkeit zu Essen mit.

 

Rückblick:

Bergwandern mit den NaturFreunden Düsseldorf:

Bergwandern 2011 im Pfitschtal (Südtirol)
Ilja Keseberg hat wieder mal einen umfangreichen Bericht mit vielen tollen Bildern und GPS-Koordinaten auf seiner Homepage eingestellt.
Bergwandern 2010 im Naturpark Texelgruppe / Passeiertal
Ein erster Bericht von dieser Bergwanderfreizeit ist bereits fertig.
Und auf der Homepage von Ilja Keseberg gibt es nun einen ausführlichen Bericht mit wieder mal tollen Bildern.
Bergwandern 2009 im Slowakischen Paradies und der Hohen Tatra
Wir haben einen Bericht mit tollen Bildern von dieser Bergwanderfreizeit.
Bergwandern 2008 im Karwendel- und Rofangebirge
Bilder und ein paar Worte zur Freizeit auf der Gramai-Alm findet ihr auf der Homepage von Ilja Keseberg.
Einen ausführlichen Bericht mit Bildern von der anschließenden Karwendel-Hüttentour gibt es ebenfalls auf der Homepage von Ilja Keseberg.
Bergwandern 2007 im Triglav-Nationalpark (Slowenien)
Wir haben einen Bericht mit herrlichen Bildern von dieser Bergwanderfreizeit.
Bergwandern und Hüttentour 2006 in den Hohen Tauern
Wir haben eindrucksvolle Berichte mit schönen Bildern von der Bergwanderfeizeit und der anschließenden Hüttentour in den Hohen Tauern.
Bergwandern 2004 im Naturpark Rieserfernergruppe
Bergwandern 2003 im Naturpark Texelgruppe
Bergwandern 2002 im Karwendel- und Rofangebirge
Bergwandern 2001 im Rosengarten (Südtirol)
Tourenberichte und viele schöne Bilder von diesen Bergwanderfreizeiten findet Ihr auf der Homepage von Ilja Keseberg.
 

Bergwandern mit den NaturFreunden NRW:

Bergwandern 2006 in Indien
Bergwandern 2004 im Langtang-Nationalpark (Nepal)
Auf der Homepage von Ilja Keseberg finden sich Berichte mitsamt eindrucksvollen Bildern von diesen beiden Touren, die von der Landesfachgruppe Bergsteigen der NaturFreunde NRW veranstaltet wurden.
 
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