Einige gelungene Veranstaltungen der letzten Zeit

Auf dieser Seite wollen wir Berichte und Fotos von Veranstaltungen veröffentlichen, die wir besonders gelungen finden - als Erinnerung, für diejenigen, die dabei waren und als Anregung für andere.

Der Natur auf der Spur - auf dem WasserWeg am 16.09.2018
Erfolgreiche Eröffnung des WasserWegs Unterbacher See/Elbsee am 19.08.2018
"Politik zu Fuß" mit Philipp Tacer am 01.07.2018
Junge Familien: Mit dem Förster durch den Wald am 17.06.2018
"Frauenträume und Wirklichkeit" - Veranstaltung mit Sonja Gottlieb zum Internationalen Frauentag am 11.03.2018
NaturFreunde-LiteraturCafé: Florence Hervé liest aus "Wasserfrauen" am 12.11.2017
Tag der Offenen Tür am Naturfreundehaus am 03.09.2017
Eine Reise um die Welt in Liedern und Gedichten am 30.04.2017
Wanderung zur Friedenskapelle Vosshagen am 26.03.2017
Junge Familien: Boote bauen am 12.03.2017
"Politik zu Fuß" mit Andreas Rimkus am 05.03.2017
Weitere Veranstaltungsberichte
 

"Politik zu Fuß" mit Andreas Rimkus am 05.03.2017

Der Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Andreas Rimkus (SPD) war diesmal zu Gast in unserer Reihe "Politik zu Fuß". Das Thema, das die etwa gekommenen 20 Naturfreunde und Gäste mit ihm diskutieren wollten, war "Mobilität der Zukunft". Ein Thema im Spannungsfeld zwischen dem immer weiter steigenden Bedürfnis nach Mobilität auf der einen Seite und der Frage auf der anderen Seite, wie man diese Mobilität im urbanen und auch im ländlichen Raum organisieren kann, ohne dass die Belastung von Mensch und Umwelt noch weiter zunimmt - so leitete Andreas Rimkus die Diskussion ein. Denn mehr Verkehrswege bedeuten in der Regel auch mehr Verkehr, und damit eine steigende Belastung mit Lärm und Abgasen.

Wichtiger Bestandteil, um Mobilität besser zu organisieren, ist eine intelligente Vernetzung der Verkehrsmittel im städtischen Bereich: es muss künftig möglich sein, mit einem Ticket (dies wird wohl am ehesten über Smartphones umzusetzen sein) sowohl Bus und Bahn als auch Car-Sharing-Autos, Leihfahrräder oder Taxis zu nutzen und so möglichst viele Menschen zum Verzicht auf ein eigenes Auto oder zumindest auf die Autonutzung in der Innenstadt zu bewegen.

Darüber hinaus - und damit ging Andreas Rimkus auf die aktuelle Debatte um Stickoxide ein - muss die Stickoxidbelastung möglichst effizient gesenkt werden, indem zuerst die Fahrzeuge auf Elektro- oder Wasserstoffantrieb umgestellt werden müssen, die viele Fahrten in den Innenstädten unternehmen: Busse, Lieferfahrzeuge, Müllwägen, Taxis... Auf einige dieser Fahrzeuge hat die Politik sogar direkten Einfluss, sie muss "nur" die Gelder für die notwendigen Investitionen bereitstellen. Ein Fahrverbot für alle Diesel ohne Euro-6-Norm in den Innenstädten hingegen wäre nur eine allerletzte Möglichkeit und politisch auch kaum durchsetzbar, trifft dies doch viele Bürger in den Städten, die im Hinblick auf geringen Kraftstoffverbrauch (und steuerliche Förderung) ein Dieselfahrzeug gekauft haben und es dannn nicht mehr einsetzen könnten.

Letztlich werden aber auch Hersteller und Käufer von Privatfahrzeugen in Zukunft vom Diesel- oder Benzinantrieb loskommen müssen und auf emissionsarme Antriebe setzen. Natürlich ist dabei unumgänglich, dass die hierfür verwendete Energie aus regenerativen Energiequellen wie Sonne oder Wind stammt. Auch die Entwicklung besserer Speichertechniken und ein ausreichendes Netz von "Auftankmöglichkeiten" sind Aufgaben, die sich in diesem Zusammenhang stellen.

Eine rege Diskussion schloss sich an die vorgetragenen Punkte an, einig waren wir uns dabei, dass die Transformation der Mobilität sozial gerecht vonstatten gehen muss und im Sinne der Nachhaltigkeitsdefinition eben ökonomische, ökologische und soziale Aspekte gleichermaßen beachtet werden müssen. Und dass dies nicht alleine eine Aufgabe der Politik sein kann, sondern dass auch Bürgerinnen und Bürger durch ihr Verbraucherverhalten und ihr gesellschaftliches Engagement zu einer menschen- und umweltgerechten Mobilität beitragen müssen.

Die anschließende gemeinsame Wanderung fiel dann allerdings etwas kurz aus, denn just als wir losgehen wollten, fing es an zu regnen. Und so kamen wir nach einer kurzen Runde überein, lieber umzukehren und die weitere Diskussion bei Kaffee und frischen Waffeln im Naturfreundehaus zu führen.

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Junge Familien: Boote bauen am 12.03.2017

Fünf Familien mit ihren Kindern kamen an diesem herrlichen Sonntagnachmittag zum Naturfreundehaus, um gemeinsam Boote mit Kerzenantrieb zu basteln. Und weil das Wetter so schön war, haben wir Biertischgarnituren und eine Werkbank auf die Wiese vor dem Haus getragen und das Basteln kurzerhand ins Freie verlegt.

Ella hat die Bastelanleitung aufgetan, das Material besorgt und auch schon mal ein Boot gebastelt und getestet. So konnten alle Kinder und ihre Eltern schon mal sehen, wie das fertige Boot nachher aussehen muss: eine Bootsform wird aus Sperrholz ausgesägt, nach dieser Schablone wird Styropor zurecht geschnitten und mit dem Holz zusammen geklebt. Links und rechts von dem Platz, wo das Teelicht hinkommt, galt es dann je ein Loch zu bohren. Dort kommt das gewickelte Kupferrohr durch, und während die Eltern das Kupferrohr bogen haben die Kinder ihre Boote mit Farbe und Holzresten schön gestaltet. Nun wurde noch das Rohr durch das Boot gesteckt und die Enden nach hinten gebogen sowie das Teelicht draufgestellt.

Um das Boot dann fahren zu lassen, hat Ella mit einer Spritze Wasser in das Rohr gefüllt, das Boot in ein Planschbecken gegeben und die Kerze angezündet. Durch die Wärme dehnt sich dann das Wasser aus, entweicht nach hinten durch die Rohrenden und treibt so das Boot nach vorne. Zumindest in der Theorie - der doch noch kühle Wind ließ das mit dem Antrieb leider nur bei einzelnen Booten klappen. Aber ohne Wind daheim in der Badewanne funktioniert es dann ganz bestimmt...

   
             
     

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Wanderung zur Friedenskapelle Vosshagen am 26.03.2017

Bei strahlendem Frühlingswetter führte unsere gemeinsame Wanderung mit dem Sauerländischen Gebirgsverein Düsseldorf von der Panzertalsperre in Lennep zur Friedenskapelle Vosshagen und dem dabei befindlichen Ehrenfriedhof.

Wir hatten das Privileg, den Initiator und Erbauer der Gedenk- und Friedenskapelle Vosshagen, den Bildhauer und Künstler Bernhard Guski zu treffen . Bei unserer Ankunft läutete schon die Glocke der Kapelle und Bernhard Guski nahm sich die Zeit, um uns zu erzählen wie alles begann. Anschließend durften wir in seinem nahen Haus seine Galerie besuchen.

Es war ein toller Tag, viel Sonnenschein, Kultur, Politik, Natur, alles war vertreten für die zwanzigköpfige Wandergruppe von NaturFreunden und SGV.

   

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Eine Reise um die Welt in Liedern und Gedichten am 30.04.2017

Zu einer musikalisch-literarischen Reise um die Welt mit Klaus Grabenhorst luden die NaturFreunde an diesem Vortag des 1. Mai ein, und fast 90 "Mitreisende" fanden den Weg ins Naturfreundehaus. Denn es war eine besondere Veranstaltung, die da geboten wurde: Klaus Grabenhorst feierte an diesem Nachmittag sein 40. Bühnenjubiläum. Und so war es gleichzeitig auch eine Reise durch Klaus Grabenhorsts Leben und Wirken, und viele Musiker, mit denen Klaus Grabenhorst in seinen verschiedenen Programmen aufgetreten ist, ließen es sich nicht nehmen, auch auf der Bühne vorbeizuschauen und gemeinsam mit ihm zu musizieren. Jens Barabasch begleitete auf seinen Flöten fast den gesamten Nachmittag, zu einzelnen Stücken kamen dann Professor Bottleneck auf der Gitarre, Smeety auf der Mundharmonika und Jochen Nerhausen mit der Saz. Slavka begeisterte das Publikum mit dem lebhaft vorgetragenen russischen Lied vom wilden Eber.

Los ging die Reise in Europa, mit dem irischen Lied "The Town I loved so well", einem englischen Gedicht "Niemand ist eine Insel für sich selbst" von John Donne, einem englischen Schriftsteller und Prediger aus dem 17. Jahrhundert oder dem Gedicht "Der Walnussbaum" von Nazim Hikmet. Georg Danzer war mit seinem Lied von der Freiheit vertreten, Mikis Theodorakis mit "Ich bitt' den kleinen Nordwind" und Georges Brassens mit Margot.

In die eigene Vergangenheit als Straßenmusiker führte der Beton-City-Blues, seinen Erzählungen über den Wiederstand gegen das geplante Kernkraftwerk in Wyhl folgte das Lied "Mir sin eifach wieder do". Das Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens war genau so Thema eines Gedichts wie das Leid vieler Kinder und Jugendlicher im Kongo, die unter übelsten Bedingungen Coltan für Kondensatoren in Handys abbauen müssen, ein Gedicht übrigens, das Ernesto Cardenal geschrieben hat.

Gemeinsam mit Professor Bottleneck ging es dann nach Amerika, von Woody Guthrie bekamen wir das "Lied von der Gewerkschafterin" oder die inoffizielle amerikanische Hymne "This land ist your land" zu hören, von Bob Dylan "Knocking on heavens door". Viel zu schnell ging der Nachmittag mit Liedern, Gedichten und Geschichten rum, und nicht ohne eine ausgiebige Zugabe entließen die begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauer Klaus Grabenhorst und seine Mitmusiker.

   
         
   

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Tag der Offenen Tür am Naturfreundehaus am 03.09.2017

Ein herrlicher Spätsommernachmittag lockte trotz zahlreicher Konkurrenzangebote, die in Düsseldorf und Umgebung stattfanden, etwa 70 Menschen ans Naturfreundehaus, natürlich viele Mitglieder, aber auch viele (Noch-)Nichtmitglieder.

Erfreulich, dass auch viele Familien mit Kindern da waren. Für sie haben wir ein Upcycling angeboten: aus Tetrapacks, Konservendosen, Küchenrollen oder Kronkorken wurden witzige Musikinstrumente und andere Dinge gebastelt. Die Kinder und ihre Eltern ließen ihrer Kreativität freien Lauf und hatten viel Spaß bei dieser Bastelaktion.

Der Industriepfad Gerresheim, bzw. einige Stationen davon, war das Ziel einer Exkursion, die Peter Schulenberg anbot. Anhand der aufgestellten Stelen, aber auch mit einer Reihe weiterer alter Fotos konnte Peter Schulenberg spannend und anschaulich aus der Industriegeschichte Gerresheims und von den Menschen erzählen, die diese Geschichte erlebt haben.

Zur "sportlichen" Betätigung lockten Boule und Teppichcurling, und daneben blieb viel Zeit, gemütlich zusammen zu sitzen, alte Bekannte zu treffen oder neue Menschen kennen zu lernen und gute Gespräche zu führen.

Nicht zu vergessen die leckere Verpflegung: selbstgebackene Kuchen machten den Auftakt, bevor es Nackensteaks und Würstchen (natürlich von einem Bioland-Betrieb) sowie Maiskolben vom Grill gab, mit ebenfalls selbstgemachten Salaten dazu.

   
             
     

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NaturFreunde-LiteraturCafé: Florence Hervé liest aus "Wasserfrauen" am 12.11.2017

Die deutsch-französische Autorin Florence Hervé portraitiert in ihrem Anfang 2017 erschienenen Buch "Wasserfrauen" insgesamt 23 Frauen aus Europa, die in verschiedenster Weise mit dem Wasser verbunden sind: als Arbeitsplatz, als künstlerische Inspiration oder auch als Herausforderung. An diesem Sonntagnachmittag stellte sie uns im Naturfreundehaus in Bild (Fotograf all dieser Bilder ist Thomas A. Schmidt) und Text diese Frauen im Rahmen unseres NaturFreunde-Literaturcafés vor, manche etwas ausführlicher, andere etwas kürzer.

Da ist die Unterwasser-Archäologin Barrie Andrian, die in Loch Tay in Schottland Wohnbehausungen aus der Eisenzeit ausgegraben hat, Giorgia Boscolo, die einzige lizensierte Gondoliera Venedigs oder die Griechin Katerina Koritsa, die eine Wassermühle betreibt. Aber auch Landschaftspflegerin Susanne Gerstner, Stadtplanerin Joline Snel und Juristin Zaki Shubber beschäftigen sich in ihrem Arbeitsleben mit diversen Aspekten des Wassers.

Elisabeth Sobotka, Intendantin der Bregenzer Festspiele oder Beate Gatscha, die eine so genannte Wasserstichorgel konstruiert hat, lassen sich musikalisch vom Wasser inspirieren, während die Fotografin Ester Vonplon das Sterben der Gletscher eindrucksvoll dokumentiert. Und Eisbildhauerinnen stellen jeden Winter erneut unter Beweis, welch filigraner Werkstoff gefrorenes Wasser sein kann.

Sportlerinnen wie die Kajak-Fahrerin Franziska Biechler, die Langstreckenschwimmerin Swann Oberson oder die Fliegenfischerin Solène Le Bourhis-Beyer üben ihre Sportarten auf und im Wasser aus. Und nicht zuletzt war es ein besonderes Anliegen von Florence Hervé, die beiden türkischen Umweltaktivistinnen Akgün Ilhan und Birsen Argun vorzustellen, die sich gemeinsam mit vielen anderen Menschen gegen das Aufstauen des Tigris engagieren, das Menschen vertreiben, Kulturgüter zerstören und dem Irak und dem Iran im wahrsten Sinne das Wasser abgraben würde.

Kurzum - ein sehr gelungener Nachmittag, der uns nicht nur viele interessante Frauen und ihre Beziehung zum Wasser näher brachte, sondern auch aufzeigte, welch verschiedenartige Facetten das Thema Wasser haben kann.

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"Frauenträume und Wirklichkeit"

Veranstaltung mit Sonja Gottlieb zum Internationalen Frauentag am 11.03.2018

50 Besucherinnen und Besucher fanden sich an diesem frühlingshaften Sonntagnachmittag im Naturfreundehaus Gerresheim ein, um gemeinsam mit den NaturFreunden Düsseldorf den Internationalen Frauentag zu begehen. Der Vorsitzende Matthias Möller ging in seiner Begrüßung unter anderem auf das Frauenwahlrecht ein, das in Deutschland nunmehr seit 100 Jahren existiert. Mit einigen Bestimmungen zu Rechten der Frau, die bis in die sechziger Jahre noch galten, uns aber heute doch reichlich befremdlich vorkommen, zeigte er auf, dass sich in den letzten Jahrzehnten doch schon einiges getan hat. Aber dennoch haben wir noch immer keine wirkliche Gleichberechtigung, hier müssen wir - Frauen und Männer gemeinsam - noch so einige Schritte gehen, um gleiche Chancen und Bedingungen für Frauen und Männer zu erreichen.

In ihrem Programm "Frauenträume und Wirklichkeit" bot die Sängerin Sonja Gottlieb aus Idar-Oberstein viele Facetten der Lebenswirklichkeit von Frauen früher und heute dar. Das begann in einem der ersten überlieferten Lieder der Frauenbewegung "Lied der Arbeiterinnen", in dem die Befreiung der Frau eng verknüpft war mit der Befreiung aller arbeitenden Menschen. Vom Kampf der Frauen gegen Rüstung und Krieg erzählten "Fantasie von übermorgen" von Erich Kästner oder "Leute, wo wir wohnen" von Fasia.

Nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag trotzdem noch keinen Feierabend - diese Doppelbelastung vieler Frauen war Thema mehrerer Lieder, wie "Manchmal in den Abendstunden" oder "Güterzüge". Dass manche Männer - obschon sie in der Theorie "natürlich" für die Frauenrechte einstehen - in der Praxis da keine große Unterstützung sind, besang Sonja Gottlieb in der "Beschwerde einer Ehefrau".

Aber natürlich fehlten auch die Lieder nicht, die von Träumen und Hoffnungen auf eine bessere und gleichberechtigtere Gesellschaft erzählen, "Unsere Träume" von Fasia oder "Unsere Träume verdienen eine Zukunft". Mitsingen konnten viele Besucherinnnen und Besucher bei den wohl bekanntesten Liedern der Frauenbewegung "Brot und Rosen" und "Unter dem Pflaster".

So erlebten die Besucherinnen und Besucher einen Nachmittag, der Mut zum Engagement machte und manch Anregung zum Nachdenken bot - durch die Liedertexte und auch durch die Zwischenmoderationen von Sonja Gottlieb. Und alle waren sie begeistert von der tollen Stimme Sonja Gottliebs, die das Zuhören auch zu einem akustischen Genuss werden ließ.

Wer denn nicht nur etwas fürs Ohr, sondern auch was fürs Auge haben wollte, konnte sich übrigens am Rande der Veranstaltung an der reichhaltigen Auswahl an selbstgefertigtem Schmuck erfreuen, den Sonja Gottlieb mitbrachte - denn sie ist nicht nur Sängerin, sondern auch gelernte Goldschmiedin.

Schließlich möchten wir uns an dieser Stelle auch noch bei der Bezirksvertretung des Stadtbezirks 7 (Gerresheim, Grafenberg, Hubbelrath) bedanken, die mit einem Zuschuss unsere Veranstaltung unterstützte.

 
     
 

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Junge Familien: Mit dem Förster durch den Wald am 17.06.2018

Warum ist der Wald manchmal am Boden bewachsen und manchmal nicht? Welchen Nutzen hat ein Wald für uns Menschen? Was macht ein Förster eigentlich so alles? Diese und viele weitere Fragen konnte uns der unter anderem für Gerresheim zuständige Förster, Herr Schultze, den etwa 25 Erwachsenen und Kindern erklären, die an diesem Sonntagnachmittag mit ihm und der Junge-Familien-Gruppe durch den Wald gewandert sind.

Vom Naturfreundehaus ging es direkt in den Wald bergauf zum Gerresheimer Friedhof, dort etwas den Zaun entlang und dann auf dem Mauspfad, einem historischen Handelsweg wieder zurück zum Naturfreundehaus. Vor allem der Mauspfad hatte es den Kindern angetan, konnten sie auf diesem Hohlweg doch gut toben und links und rechts die steilen Hänge bezwingen.

Recht schnell war dann die kurzweilige Wanderung auch schon vorbei, aber die nächste Aktion der Familiengruppe lässt ja nicht lange auf sich warten...

   

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Politik zu Fuß mit Philipp Tacer am 01.07.2018

Umweltschutz hat immer auch eine soziale Komponente, denn sowohl global beim Klimawandel als auch lokal z.B. bei Verkehrsbelastungen sind oft die Ärmsten am meisten betroffen - darin waren sich an diesem Sonntagnachmittag alle einig: Philipp Tacer, Vorsitzender des Umweltausschusses der Stadt Düsseldorf, und die etwa 20 Interessierten, die bei "Politik zu Fuß" mit ihm diskutiert haben.

Vor allem die Belastung durch Abgase aus dem Straßenverkehr war Thema unserer Diskussion, in die Philipp Tacer mit einem kurzen Referat einführte. Denn sowohl die Lebenserwartung reduziert sich bei Belastung durch Stickoxide um etwa 3 bis 4 Jahre, als auch die Lebensqualität, da Stickoxide nachgewiesenermaßen Allergien oder Lungenerkrankunge fördern. Also gilt es, vor Ort in den Kommunen Lösungen zu finden, um die Stickoxidbelastung zu reduzieren. Und zwar jenseits von Fahrverboten für Dieselfahrzeuge, die politisch niemand will. Und auch jenseits der Forderung, dass endlich die Autokonzerne kostenlose Nachrüstungen für Dieselfahrzeuge anbieten müssen, die wirklich funktionieren. Denn diese Forderung ist zwar zutiefst berechtigt, kann aber letztlich nur auf Bundesebene umgesetzt werden.

Wichtig ist vor allem - auch das spricht übrigens gegen ein Fahrverbot für Privat-PKW, die oft nur zweimal am Tag in der Stadt fahren - die Vielfahrer sauber zu bekommen. Also z.B. Taxis, Busse, Lieferverkehr oder Müllfahrzeuge. So wird es für Taxis ein "Ökotaxi-Label" geben, auf das umweltbewußte Kunden bei ihrer Taxibestellung Wert legen können, oder es werden bei der Rheinbahn Busse mit Brennstoffzellen angeschafft. Hier hat der Rat Zuschüsse organisiert und die Stadtwerke dazu verpflichtet, ab 2019 eine Linie und ab 2021 eine zweite Linie nur mit solchen Bussen zu bedienen, wie Philipp Tacer zu berichten wusste.

Parallel dazu müssen mehr Menschen weg vom Auto und hin zu umweltfreundlicheren Alternativen wie ÖPNV oder Fahrrad bewegt werden. Gut ausgebaute Radwege, Auflademöglichkeiten für E-Bikes, dichterer Takt bei Bus und Bahn zu bezahlbaren Preisen - es gibt genug, was auch eine Kommune unternehmen kann. Letztlich ist es aber auch eine Frage des Geldes: wenn wir es nicht schaffen, mehr Einnahmen insbesondere von den finanziell Stärkeren zu erzielen, wird es schwer mit der Umsetzung der Ideen. Aber warum nicht auch mal über eine "ÖPNV-Abgabe" ähnlich wie die Rundfunkgebühren diskutieren, die jeder zahlen muss und dafür dann kostenlos Bus und Bahn nutzen darf...

Auf einer etwa eineinhalbstündigen Wanderung, bei diesem Wetter hauptsächlich durch den Wald, konnten wir mit Philipp Tacer noch den ein oder anderen Punkt vertiefen.

   

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Erfolgreiche Eröffnung des WasserWegs Unterbacher See/Elbsee am 19.08.2018

Etwa 60 interessierte Besucherinnen und Besucher, darunter auch den Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel, konnten wir bei der Eröffnung des WasserWegs Unterbacher See/Elbsee am Sonntag, 19. August am Strandbad Nord begrüßen.

Der Vorsitzende der NaturFreunde Düsseldorf, Matthias Möller, stellte in seiner Eröffnungsrede den WasserWeg in die 120-jährige Tradition der NaturFreunde, auf Wanderungen naturkundliche und gesellschaftspolitische Bildung zu vermitteln. Markus Maaßen, hauptamtlicher Projektmitarbeiter, zeigte anhand des Kiebitzkükens Kiki auf, dass die NaturFreunde auf den insgesamt 11 Tafeln um die beiden Seen mit netten Geschichten statt mit erhobenem Zeigefinger die Besucherinnen und Besucher der Seen zum Nachdenken über ihr Verhalten anregen wollen.

Oberbürgermeister Thomas Geisel betonte, wie wichtig es ist, auch junge Menschen wieder mehr in die Natur zu bringen und lobte den WasserWeg mit seinen internetgestützten Elementen als einen gelungenen Ansatz hierfür. Till Winkelmann, Vertreter der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, die das Projekt der NaturFreunde NRW finanziell fördert, sah in seinem Grußwort den WasserWeg als einen Beitrag zum UN-Milleniumsziel einer Bildung zur nachhaltigen Entwicklung und zeigte sich erfreut über das ehrenamtliche Engagement der NaturFreunde.

Anschließend enthüllten Markus Maaßen und Matthias Möller feierlich die Eingangstafel des WasserWegs und eröffneten somit symbolisch den WasserWeg Unterbacher See/Elbsee.

Im Anschluss hatten die Besucher der Eröffnungsveranstaltung und viele weitere Gäste am Unterbacher See die Möglichkeit, sich näher über den WasserWeg und die NaturFreunde zu informieren, mit dem Panoramaboot kurze Fahrten auf dem Unterbacher See mit sachkundiger Erklärung zu machen, an einem Quiz teilzunehmen oder gemeinsam um den Unterbacher See zu wandern und die dort installierten Tafeln des WasserWegs zu erkunden. Für Kinder lockte außerdem ein solarbetriebener Spielbrunnen und ein Bastelangebot.

Wir bedanken uns bei allen, die dazu beigetragen haben, dass wir die Eröffnung des ersten WasserWegs der NaturFreunde NRW so erfolgreich über die Bühne bringen konnten.

   
Von links nach rechts: Till Winkelmann (Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW), Marianne Münnich (stellv. Bürgermeisterin Hilden), Thomas Geisel (Oberbürgermeister Düsseldorf), Matthias Möller, Markus Maaßen   Fachkundige Erklärungen auf dem Panoramaboot   Feierliche Enthüllung der Tafel durch Matthias Möller und Markus Maaßen

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Der Natur auf der Spur - auf dem WasserWeg

Wanderung mit WDR5 und LNU am Sonntag, 16.09.2018

Herrlichstes Spätsommerwetter und der WasserWeg der NaturFreunde lockten über 70 Interessierte an Unterbacher See und Elbsee, um gemeinsam mit den NaturFreunden Düsseldorf diese beiden Seen zu erkunden.

Im Rahmen der Reihe "Der Natur auf der Spur" organisieren der WDR5 und die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW (LNU) schon seit vielen Jahren gemeinsam Wanderungen zu ökologischen Themen in ganz NRW. Dass diese Wanderungen gut ankommen, zeigt auch der hervorragende Zuspruch auf die WasserWege-Tour, die die NaturFreunde am 16. September im Rahmen dieser Reihe beisteuerten.

Nach einer Begrüßung durch Mark vom Hofe, Vorsitzender der LNU, und einer Vorstellung des WasserWegs durch Matthias Möller, Vorsitzender der NaturFreunde Düsseldorf, machen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in zwei Gruppen auf den Weg um die Seen. Michael Hollstein, stellvertretender Vorsitzender der NaturFreunde Düsseldorf, führt die eine Gruppe, Matthias Möller die andere.

Natürlich wandern wir nicht nur einfach um die Seen - denn der WasserWeg Unterbacher See / Elbsee beinhaltet ja jede Menge Geschichten zu Menschen, Tieren und Pflanzen an den beiden Seen. Und so werden an jeder der 11 Tafeln Kostproben dieser Geschichten vorgelesen - von Tina, dem Teichrohrsängerweibchen, von Rudi, dem Reiher, von Armleuchteralgen oder dem Wasserfloh.

Sehr gut kamen diese Geschichten bei Alt und Jung (es nahmen auch einige Kinder an der Wanderung teil) an, alle lobten den etwas anderen Stil, mit dem die NaturFreunde die Informationen transportierten.

Und natürlich gab es immer wieder herrliche Blicke über die Seen, bei blauem Himmel präsentierten sie sich von ihrer besten Seite.

So waren die insgesamt etwa 5 Stunden, die wir für die 13 Kilometer benötigten, doch recht kurzweilig und alle konnten neben dem WasserWege-Prospekt oder dem aktuellen Programm der NaturFreunde Düsseldorf viele neue Informationen mit nach Hause nehmen.

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