Das besondere Angebot

Auf einige Angebote aus unserem reichhaltigen Programm möchten wir besonders hinweisen:

derzeit Was übrig bleibt - Ausstellung im Naturfreundehaus
Natura Trail "Rotthäuser und Hubbelrather Bachtal"
Natura Trail "Bergische Heideterrasse"
26.11.2011 Ladakh - das Land der hohen Pässe: Diavortrag von Georg van den Bruck
24.01.2012 Die Biosprit-Lüge
03.-18.03.2012 Ausstellung "100 Jahre NaturFreunde Düsseldorf"

Und hier finden sich einige Berichte über besondere Aktivitäten der letzten Zeit.

 

Was übrig bleibt

Ausstellung im Naturfreundehaus Gerresheim

Kopf eines Höhlenbären aus der Ögerhöhle bei HohenlimburgMenschenspuren - Pflanzenspuren, so heißt der Untertitel der Ausstellung, und er gibt schon einen guten Vorgeschmack auf das, was die Besucherinnen und Besucher im Untergeschoss des Naturfreundehauses erwartet. Die beiden ehrenamtlichen Düsseldorfer Archäologen Gaby und Peter Schulenberg haben gemeinsam mit der Gruppe Natur- und Heimatkunde der NaturFreunde Düsseldorf die umfangreiche Sammlung aufgearbeitet, die der 1977 verstorbene Naturfreund Fritz Matthes hinterlassen hat.

Fritz Matthes wurde 1901 in Sachsen geboren, um eine Ausbildungsstelle zu finden, kam er schließlich nach Düsseldorf, wo er eine Optikerlehre begann. Nach dem ersten Weltkrieg wurde er Mitglied bei den NaturFreunden in Düsseldorf, wo er sich außer bei unzähligen Wanderungen in der Gruppe Natur- und Heimatkunde bei Sepp Meyer engagierte. Er war zeit seines Lebens von einer großen Sammelleidenschaft geprägt, und so können wir dank seines Sohnes Horst Matthes und seines Enkels Ralf Matthes viele Fundstücke aus der regionalen Geschichte des Rheinlandes präsentieren.

Poliertes Steinbeil aus FeuersteinDie ältesten Fundstücke stammen aus der Alt- und Mittelsteinzeit, die vor etwa 100.000 Jahren begann und 6.000 vor Christus endete. Aus dieser Zeit stammt auch das spektakulärste Exponat der Ausstellung, der Kopf eines Höhlenbären, den Fritz Matthes 1928 in der Ögerhöhle bei Hohenlimburg fand. Daneben sind aber auch andere Tierreste zu sehen, so der Backenzahn eines Waldelefanten oder der Unterkiefer mit Eckzahn eines Höhlenbären. Die handwerklichen Errungenschaften der damaligen Menschen sind mit 50.000 Jahre alten Faustkeilen aus Feuerstein sowie Replikaten von Faustkeilen und Schabern aus dem Neandertal vertreten.

Parfüm- und SalbenfläschchenIn der Jungsteinzeit und Eisenzeit, die im Rheinland bis etwa 500 vor Christus ging, war die Technik bereits wesentlich ausgereifter, und so können wir in der nächsten Vitrine mehrere polierte Faustkeile, Feuersteinabschläge sowie mehrere Bruchstücke bronze- und eisenzeitlicher Keramik bewundern.

Glas und Keramik waren dann die Hauptwerkstoffe für die Gebrauchsgegenstände der römisch-germanischen Zeit, und so zeigt die nächste Vitrine etliche Bruchstücke von Amphoren, Trinkbecher, Schalen aus Terra Sigillata, Öllämpchen, oder Parfüm- und Salbenfläschchen. Außerdem gibt es noch die Nachbildungen verschiedener Beiltypen aus der Bronzezeit in dieser Vitrine zu sehen.

Trichterhalsvase aus dem 15. JahrhundertAuch einige Fundstücke aus der Neuzeit hat Fritz Matthes im Laufe seiner Sammlertätigkeit gefunden, und so können wir beispielsweise eine erstaunlich gut erhaltene flache Keramikschüssel von 1882 oder diverse Trichterhalsbecher und -vasen aus dem 15. Jahrhundert präsentieren.

Was aber wird man dereinst aus unserer Zeit finden, um die Tätigkeiten der heutigen Menschen beurteilen zu können? Dieser Frage stellt sich der letzte Abschnitt des Teils "Menschenspuren".

Der zweite Teil der Ausstellung - Pflanzenspuren - greift nicht auf die Sammlung von Fritz Matthes zurück, sondern stellt sich der Frage, welche Nutzpflanzen zu den Zeiten unserer Vorfahren die wesentliche Rolle spielten. Eine mit Bildern und heutigen Pflanzenteilen anschaulich gemachte Überblickstafel zeigt, ab wann welche Nutzpflanzen im Rheinland erstmals nachgewiesen werden konnten - von den Pflanzen, die man bereits vor mehr als 10.000 Jahren kannte bis zu Neuankömmlingen, die erst mit der "Entdeckung" von Amerika oder noch später zu uns gelangten. Einige Zeichnungen mit erklärenden Texten stellen darüber hinaus die Kulturlandschaft des Rheinlands im Wandel der Zeit dar, von der Steinzeit über die römisch-germanische Zeit bis ins Mittelalter und die Neuzeit.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Naturfreundehauses zu betrachten, für Gruppen können auf Anfrage auch Führungen angeboten werden.

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Natura Trail "Rotthäuser und Hubbelrather Bachtal"

Immer mal wieder ab dem Naturfreundehaus Gerresheim, die nächsten Termine sind am Sonntag, 15. April und am Sonntag, 26. August 2012.

Weidenblüten bei Gut PapendelleDie Natura Trails, das Wandern auf den Spuren der europäischen Naturschätze, sind die Antwort der NaturFreunde auf die Initiative "Natura 2000" der Europäischen Union. Die EU will mit "Natura 2000" ein Netzwerk von Schutzgebieten gemeinschaftlicher Bedeutung schaffen. Die von den NaturFreunden in ganz Europa erarbeiteten Natura Trails sollen dazu beitragen, dem Wanderer die ökologische Bedeutung des Gebietes, das er durchwandert, erleben zu lassen und bewusst zu machen. Natura Trails führen auf bestehenden Wegen durch für eine sanfte Freizeitnutzung besonders geeignete Natura 2000-Gebiete und stärken das Bewusstsein und Verständnis für den Schutz von charakteristischen Tieren, Pflanzen und Lebensräumen.

Der Rotthäuser BachAls erstes Natura-2000-Gebiet in Düsseldorf wollen wir das Rotthäuser Bachtal auf einem Natura Trail erwandern. Das Hubbelrather Bachtal, durch das uns der Rückweg führt, ist zwar nicht als Natura-2000-Gebiet ausgewiesen, steht aber seit 1989 ebenfalls als Naturschutzgebiet unter besonderem Schutz.

In einem Prospekt wollen wir die Wanderinnen und Wanderer nicht nur auf den richtigen Weg durch die beiden sehenswerten Bachtäler schicken, sondern ihnen auch die Besonderheiten näher bringen, die es links und rechts des Weges zu sehen gibt. Verschiedene Biotoptypen, die die beiden Täler und ihre Umgebung prägen und die wir durchwandern, sind genau so beschrieben wie typische Pflanzen und Tiere und geschichtliche und kulturelle Hintergründe.

Rohkolben im Hubbelrather BachtalLos geht die Wanderung nach einer kurzen Einführung über die Hänge zwischen Naturfreundehaus und Gerresheimer Friedhof, die von Hainsimsen-Buchenwäldern geprägt sind, bevor wir dann bergab in das Rotthäuser Bachtal gelangen. Diesem folgen wir ziemlich lange bachaufwärts, müssen allerdings beim Gut Papendelle, nachdem wir zwischen zwei Teichen durchgegangen sind, das Tal verlassen und durch Ilexwälder bis zum Kaisershaus. Von dort geht es langsam wieder hinab ins Tal. Blütenstände des RiesenschachtelhalmsWenn nicht gerade ausgeprägte Trockenheit herrscht, kommen wir nach den aufgegebenen Fischteichen auf relativ schlammige Pfade, von daher ist gutes Schuhwerk zu empfehlen. Am Ende des Tals gehen wir rechts den Hang hoch, um beim Torhaus des Gutes Mydlinghoven ins Hubbelrather Bachtal hinab zu steigen. Durch Alleen, vorbei an Riesen-Schachtelhalmen und Rohrkolbengewächsen führt uns der Weg bis kurz vor Erkrath, wo wir wieder die Hubbelrather Straße queren, um zum Naturfreundehaus zurückzukehren.

Da aber auch beim Wandern nichts über das gemeinschaftliche Erleben geht, werden wir die von uns beschriebene Tour immer mal wieder gemeinsam erwandern, möglichst einmal pro Quartal ist eine Wanderung geplant. Bei Bedarf ist auch eine Abküzung der etwa 3- bis 4-stündigen Tour durchaus möglich. In jedem Fall werden die Wanderführer immer wieder Halt machen, wenn es etwas Besonderes vorzustellen gibt, und entsprechende Hintergrundinformationen geben.

Denn das Rotthäuser und Hubbelrather Bachtal sind zu allen Jahreszeiten schön und lohnen, gemeinsam entdeckt zu werden - den Naturschätzen Nordrhein-Westfalens auf der Spur.

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Natura Trail "Bergische Heideterrasse"

Immer wieder ab dem Naturfreundehaus Gerresheim, die nächsten Radtouren sind am Sonntag, 29. April um 9.00 Uhr (zur Gagelblüte) und am Sonntag, 28. Oktober 2012 um 9.00 Uhr (zur Heideblüte).

Die Natura Trails, das Wandern auf den Spuren der europäischen Naturschätze, sind die Antwort der NaturFreunde auf die Initiative "Natura 2000" der Europäischen Union. Die EU will mit "Natura 2000" ein Netzwerk von Schutzgebieten gemeinschaftlicher Bedeutung schaffen. Die von den NaturFreunden in ganz Europa erarbeiteten Natura Trails sollen dazu beitragen, dem Wanderer die ökologische Bedeutung des Gebietes, das er durchwandert, erleben zu lassen und bewusst zu machen. Natura Trails führen auf bestehenden Wegen durch für eine sanfte Freizeitnutzung besonders geeignete Natura 2000-Gebiete und stärken das Bewusstsein und Verständnis für den Schutz von charakteristischen Tieren, Pflanzen und Lebensräumen.

Nach unserem ersten Natura Trail "Rotthäuser und Hubbelrather Bachtal" bieten wir nun einen Natura Trail per Rad an: der Natura Trail "Bergische Heideterrasse" führt vom Naturfreundehaus Gerresheim über die Hildener und Ohligser Heide zum Naturfreundehaus "Leichlinger Block" und zurück.

In der Ohligser HeideDer Weg berührt vier Natura 2000-Gebiete: Ausgehend vom Naturfreundehaus Gerresheim erreichen wir zunächst das Natura 2000-Gebiet "Rotthäuser und Morper Bachtal". Mit dem Fahrrad kann man einen kleinen Abstecher in das Tal fahren (z.B. bis zur ersten Info-Tafel). Das nächste Natura 2000-Gebiet ist der Bereich "Hilden - Spörkelnbruch". Dieses "Gebiet" besteht aus mehreren nicht zusammenhängenden Teilflächen mit den unterschiedlichsten Lebensräumen (Laub- und Kiefernwälder, Heidemoorreste, Moorgewässer, Gagelgebüsche, Birken- und Erlenbruchwälder, Sandbäche, Besenheidebestände, Feuchtgrünland). GagelblüteUnweit davon liegt das Natura 2000-Gebiet "Ohligser Heide", eine 136 ha große teilweise wiederhergestellte Heidefläche. Das letzte Natura 2000-Gebiet, das "Further Moor" liegt in unmittelbarer Nähe des Naturfreundehauses Leichlingen. Hier wurden aufwändige Renaturierungsarbeiten geleistet, um das Gebiet wieder zu vernässen und offene Flächen zu schaffen.

In einem Prospekt beschreiben wir die Tour samt den durchquerten Natura-2000-Gebieten mit ihren Besonderheiten, Pflanzen- und Tierarten. Aber nicht nur alleine können Interessierte diese Landschaften erleben, wir bieten auch immer wieder geführte Radtouren auf dem Natura Trail an. Gemeinsam geht es dann auf die etwa 60 Kilometer lange und vorwiegend ebene Rundtour, immer wieder unterbrochen durch Absteigen und Beobachten der Pflanzen und Tiere in den einzelnen Gebieten. Fachkundige Erläuterungen helfen uns, die Arten zu erkennen und Zusammenhänge zu verstehen.

Ob alleine oder auf einer gemeinsamen Radtour: die Landschaften der Bergischen Heideterrasse sind immer wieder ein Erlebnis, jede Jahreszeit hat ihre Reize: die Gagelblüte im Frühjahr, die Orchideenblüte im Frühsommer, die Heideblüte im Spätsommer oder die Laubfärbung im Herbst. Genießen wir sie - Nordrhein-Westfalens Naturschätzen auf der Spur.

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Ladakh - das Land der hohen Pässe

Diavortrag in Panoramavision von und mit Georg van den Bruck

Samstag, 26. November um 15.00 Uhr im Naturfreundehaus Gerresheim

Ladakh ist die tibetisch-buddhistische Region des mohammedanischen Teilstaates Jammu und Kaschmir der überwiegend hinduistischen Republik Indien.

Stupas im LadakhAm Schnittpunkt uralter Karawanenwege und Pilgerpfade nach Kaschmir, Indien und Tibet, an der Seidenstraße gelegen, heimgesucht von beutegierigen Eroberern und früh erschlossen von Missionaren der indischen Hochreligionen, stellt sich Ladakh als ein Land von außerordentlicher ethnologischer und kultur- wie religionsgeschichtlicher Mannigfaltigkeit dar. Vom uralten Pilgerzentrum am heiligen Berg Kailash (Tibet) im Osten, über die Täler Nordwestindiens bis nach Afghanistan, erstreckt sich von jeher einer der faszinierendsten Schmelztiegel Asiens. So erklärt sich die Jahrhunderte alte Stellung Ladakhs als Begegnungs- und Durchzugsstätte, Verbindungsglied zwischen Ost und West, vor allem zwischen Indien und Tibet.

Gebetsflaggen am Peak of Victory, Quelle: Wotan (Wikimedia Commons)Ladakh, erst 1974 für den Tourismus zugänglich, ist ein Land, das der Besucher nicht wieder vergisst, eines der reizvollsten Reiseziele Asiens, großartig in seiner landschaftlichen Kulisse und faszinierend durch seinen kulturellen Reichtum. Bis in unsere Zeit hat sich die natürliche Lebensweise und das freundliche Wesen der Bewohner, im tiefen Glauben an den Beistand der Götter, erhalten. Diese Götter lehren sie zu leben und im Glauben an die Wiedergeburt zu sterben. Die Menschen sind überzeugt, Teil einer kosmischen Ordnung zu sein. Diese Gewissheit bedeutet den Ladakhis mehr als alle politischen und wirtschaftlichen Sorgen der Gegenwart. Ein bewundernswertes, glückliches Volk, trotz Armut und tausendjähriger Rückständigkeit.

Mit einer Fläche von 95.876 km² ist Ladakh gerade mal so groß wie Bayern und Hessen zusammengenommen. Mit ca. 125.000 Einwohnern (das entspricht 1,3 Einwohner/km²) ist es eines der am dünnsten besiedelten Gebiete der Erde, mit 3.500 - 4.000 m zählt es zu den höchstgelegenen Siedlungsgebieten. Die umliegenden Berge des Transhimalaja erreichen Gipfelhöhen von 6.500 - 7.400 m. Im Nordwesten begrenzt das Karakorumgebirge mit dem K2 (mit 8.611 m der zweithöchste Berg der Erde) und im Südosten das Zanskar-Gebirge das Land. Das Tal des Indus im LadakhGrößter Fluss ist der Indus, der in der Nähe des Heiligen Berges "Kailash" in Tibet entspringt und in Pakistan bei Karachi ins Arabische Meer mündet. Die Hochtäler Ladakhs liegen im Windschatten der hohen Berge und sind als Steinwüsten mit aridem Klima und geringen Niederschlagsmengen zu bezeichnen. Dort wo Bachläufe das ganze Jahr Wasser führen, kann in geringem Umfang Oasenwirtschaft betrieben werden.

Als Königreich war Ladakh bis zur Angliederung an Indien 1834 immer selbstständig und nie Tibet untertan. Die Rotmützen Ladakhs haben sich stets die Vorherrschaft der Gelben Kirche Tibets entzogen, weltliche und geistige Macht blieben getrennt.

Der Wuppertaler Naturfreund und Fotograf Georg van den Bruck stellt uns diese faszinierende Region, ihre Bewohner, ihre Kultur und ihre Geschichte in einem Panorama-Diavortrag mit Überblendtechnik vor. Interessante, lebendig erzählte Informationen ergänzen die atemberaubenden Bilder aus einem für uns Europäer weitgehend unbekannten Teil der Erde.

Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr, Einlass ist ab 14.00 Uhr, so dass noch die Gelegenheit zu einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen besteht. Der Eintritt zu diesem Vortrag ist frei.

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Die Biosprit-Lüge

Film-, Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

Dienstag, 24. Januar, 19.00 Uhr im Weiterbildungszentrum, Bertha-von-Suttner-Platz (hinter Hbf), Saal 2

Die Automobil- und Erdölkonzerne versuchen, mit "Biokraftstoff" ihrem ökologisch katastrophalen "weiter so" einen grünen Anstrich zu geben. Bereits 2010 importierte die EU über 776 Millionen Liter Ethanol unter anderem aus Nicaragua, Guatemala und Brasilien. "Biokraftstoff" wird aus Getreide, Ölpflanzen (z.B. Palmöl), Zuckerrohr und Zuckerrüben hergestellt. Immer mehr Land wird insbesondere in den südlichen Ländern in großflächiger Anbauweise dafür genutzt.

Die Folgen: Dieses Land steht nicht mehr für die Produktion von Nahrungsmitteln zur Verfügung. Die Weltmarktpreise für Grundnahrungsmittel explodieren. Für immer mehr Menschen in den Entwicklungsländern werden Nahrungsmittel unbezahlbar. Kleinbauern werden von ihrem Land vertrieben.

All dies wird durch die EU mit Richtlinien befördert - E 10 ist ein Ergebnis der EU-Richtlinien in Deutschland.

Wir wollen mit der Veranstaltung die dahinterliegenden ökonomischen und politischen Zusammenhänge sichtbar machen und Alternativen aufzeigen.

Nach dem etwa 45-minütigen Film "Die Biosprit-Lüge" gibt Evelyn Bahn vom Netzwerk INKOTA (Ökumenisches Netzwerk für Eine-Welt-Arbeit) in ihrem Referat aktuelle und vertiefende Informationen zum Thema. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion, bevor wir eine Stellungnahme aus der Veranstaltung heraus an die EU verabschieden wollen.

Die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und wird gegen 21.30 Uhr enden.

Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung des Nicaragua-Vereins Düsseldorf, der NaturFreunde Düsseldorf, attac Düsseldorf, dem Netzwerk ÖkoSoziale Entwicklung, dem Lateinamerika-Arbeitskreis Düsseldorf und pax Christi Düsseldorf. Die Veranstaltung wird vom Eine-Welt-Beirat der Landeshauptstadt Düsseldorf gefördert.

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Ausstellung "100 Jahre NaturFreunde Düsseldorf"

Samstag, 03. März bis Sonntag, 18. März im Geburtstagszimmer des Stadtmuseums

100 Jahre NaturFreunde Düsseldorf - das sind 100 Jahre sinnvolle Freizeitgestaltung in der Natur, 100 Jahre Engagement für die Umwelt und eine gerechte Gesellschaft, 100 Jahre Angebote für alle Altersgruppen...

Wir haben aus diesen 100 Jahren etliche Bilder zusammen getragen, die die NaturFreunde Düsseldorf früher und heute bei ihren Aktivitäten zeigen. In Schwarz-weiß und in Farbe wird das vielfältige Angebot deutlich, das die NaturFreunde Düsseldorf bis heute zu einem attraktiven Verband werden lässt.

Plakate, Zeitungsartikel und andere Texte sowie einige Objekte ergänzen die Ausstellung. Außerdem können Interessierte unsere Jubiläumsbroschüre, unser aktuelles Programm oder einen Überblick über unsere Geschichte mitnehmen.

Die Ausstellung ist vom Samstag, 03. März bis zum Sonntag, 18. März im Geburtstagszimmer des Stadtmuseums Düsseldorf, Berger Allee 2 zu den Öffnungszeiten des Museums (dienstags bis sonntags 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr) zu sehen. Am Samstag, 03. März findet um 16.00 Uhr die feierliche Eröffnung der Ausstellung mit einem kleinen Empfang statt, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

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